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Telemonitoring bei Herztransplantationskandidaten

Wir sind sehr stolz, eine Pharmagruppe zu unseren Kunden zu zählen – Die Gebro Pharma, Tirol, verwendet unser CareStation.Net für eine Form der Betreuung von Patienten zu Hause. Es stellte sich heraus, dass unser System die Anforderungen des Kunden gut erfüllt und ihm schon jetzt Kosten spart.

Gebro Pharma stellt Medikamente her, die Herzinsuffizienzpatienten, die auf eine Herztransplantation warten, als Dauerinfusion verabreicht bekommen. Dem Patienten wird im Krankenhaus ein Hickman-Katheter eingesetzt. Er erhält dort auch eine Schulung, wie er das Gerät bedient und die Infusionen einsetzt. Bis vor kurzem fuhr eine Krankenschwester alle zwei Tage zum Patienten nach Hause, um ihm dort beim Wechsel der Medikamentenkassetten behilflich zu sein und ihm Sicherheit und Eigenständigkeit bei dieser Tätigkeit zu vermitteln. Auch sollten die Patienten ihre Vitaldaten, wie Blutdruck und Gewicht täglich überprüfen und bei Abweichungen die Schwester verständigen.

Mit dem Videokommunikationssystem CareStation.Net besucht die Schwester ihre Patienten nun virtuell. Sie beobachtet den Patienten beim Kassettentausch und unterstützt ihn bei Problemen. Die Vitaldaten werden automatisch über eine Internetverbindung in eine Datenbank geschrieben; die Schwester verfügt immer über die aktuellsten Aufzeichnungen. Schwester Sieglinde ist mit dieser Lösung sehr zufrieden. Wir fragten sie nach ihren Erfahrungen:

Wie reagieren Patienten, wenn Sie ihnen die Möglichkeit anbieten, über Video zu kommunizieren?

„Wie Sie sich vorstellen können, gibt es zwei verschiedene Grundhaltungen: Einerseits gibt es die Patienten, die sich mit neuen Technologien nicht wohl fühlen. Sie äußern unbegründete Ängste, wie z.B. vor ständiger Beobachtung oder vor krimineller Bedrohung aus dem Internet. Sie vertrauen den neuen Technologien einfach nicht. Daher zwingen wir ihnen die CareStation auch nicht auf. Andererseits gibt es Patienten, die überhaupt keine Einwände haben. Sie erkennen die Vorteile, die die Videokommunikation bietet.“

Was hat sich für Sie geändert, seitdem Sie mit Ihren Patienten per Video sprechen?

„Der größte Vorteil ist, dass ich meine Besuche nun von zu Hause aus mache. Mein Einsatz erstreckt sich derzeit noch auf die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland. Das ergibt eine ganz schöne Fläche. Da kommen schon Strecken so um die 300 km pro Patient hin und retour zusammen. Und das jeden zweiten Tag. Jetzt habe ich viel mehr Zeit, die ich sinnvoller als im Auto verbringen kann.

Ein weiterer Vorteil ist die Aufzeichnung der Vitaldaten in einer Datenbank. Ich habe eine Übersicht über die Patientengeschichte in chronologischer Reihenfolge. Vorher mußte ich mich auf die Messungen der Patienten und deren Aufzeichnungen verlassen.“

Und wie akzeptieren Ihre Patienten die CareStation?

„Im Allgemeinen gehen sie sehr professionell damit um. Wir arbeiten mit dem System als ob es keine räumliche Entfernung gäbe. Mit der Schwenk-/Neige-/Zoomkamera kann ich alle Details am Katheter betrachten, wobei mir meine Patienten immer gerne behilflich sind. Auch schätzen sie es alle, dass sie mich in wenigen Sekunden sehen können und vor allen Dingen, wann immer es notwendig ist.“